The beauty of books


Hallo ihr lieben.

Als wir letztens „Stolz und Voruteil“ von Jane Austen in der Schule gelesen haben, ist mir etwas klar geworden. Ich habe beobachtet wie schön Jane Austens Sprache ist. Ich weiß nicht ob es euch aufgefallen ist, aber vor allem Klassiker haben oft die Tendenz eine besondere strukturelle Schönheit und eine fast poetische Wortwahl zu besitzen.

Nach dem ich mich ein wenig mit dem Thema beschäftigt habe, bin ich auf einen Artikel gestoßen, der erklärt warum Jane Austen ihre Texte auf so wunderschöne Art und Weise schrieb. Ihre Bücher wurden größtenteils von ihrer Familievorgelesen. Man hat ihre Texte gehört und nicht gesehen. Ihre Geschichten sollten durch das Ohr in den Kopf gehen, nicht durch die Augen. Man sollte nach dem Lesen noch die Melodie der Sprache im Kopf haben.

Ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber oft wenn ich einen Film gucke, dem ein bestimmter Stil in der Sprache zu eigen ist, fange ich manchmal an für eine kurze Zeit in diesem Stil zu denken. Liegt es nur daran, dass ich die Sparache höre? Warum sollte es bei Büchern nicht so sein?

Wenn ich die derzeitig aktuellen Bücher mit Büchern vergangener Zeit vergleiche, dann fällt mir vor allem eins auf. Der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit der meisten Leser, wurde von der Sprache an sich auf die Handlung verlegt. Leser wollen immer öfter immer kreativere Handlungen als wunderschöne Sprache haben. Wie viele Leute hab ich schon sagen hören, das die Handlung von Jane Austens Romanen doch eigentlich immer gleich ist. Diesen Leuten kann ich nur eins sagen. HÖRT HIN! Lasst euch mitreißen in die Welt von Elizabeth Bennett in der jedes Wort mit Bedacht gesprochen wird und wo sie hinter einer einfachen Aussage so viel verbergen kann.

Genießen wir diese gelegentlichen Werke mit wirklich außergewöhnlicher Sprache nicht viel mehr, als solche, die uns nur wegen ihrer Handlung gefallen? Erzählen sie uns nicht viel mehr darüber, was der Autor uns sagen möchte?

Natürlich sage ich nicht, dass jedes Buch diese Rafinesse an Sprache aufweisen muss um ein gutes Buch zu sein. Es kommt auf das Gesamtpacket an. Aber oft kommt es vor, dass ich Bücher mit einzigartigem Schreibstil viel besser normal lesen kann, als solche die mich nur durch ihre Handlung in ihren Bann ziehen.

“If one cannot enjoy reading a book over and over again, there is no use in reading it at all.” -Oscar Wilde

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3 Gedanken zu “The beauty of books

  1. Heyo!
    Ich wollte schon seit Ewigkeiten mal etwas zu diesem Eintrag schreiben, bin aber nie richtig dazu gekommen.
    Als ich ihn gelesen habe hab ich mir schon gedacht, wie schön es ist, dass das mal jemand so sagt. Es gibt heutzutage nur noch wenige Bücher die ich wirklich wegen der Sprache lese, deswegen mag ich alte Bücher, oder in den Worten meines Deutschlehrers: „Nach „Buddenbrooks“ wurde nie wieder etwas lesenswertes geschrieben.“ Würd ich natürlich nicht so sagen, aber es stimmt schon in sofern dass die Leute viel weniger Wert auf Sprache, Komplexität und Struktur legen. Vielleicht ist das ja der natürliche Lauf der Dinge, aber ein bisschen schade ist es schon.
    Dem Himmel sei Dank, dass es ja Penguin Classics etc. gibt und man kein Vermögen ausgeben muss, um die hübsche Sprache von damals (die viktorianische Ära ist ja ohnehin mein Favorit) noch mal aufleben zu lassen. Am besten mit etwas Tee 🙂
    Alles Liebe an dich!
    Lilli

    1. Hi..freut mich das du auch mal vorbeischaust 😀
      Danke für den netten Kommentar 😀

      Und jap…Penguin Classics are awesome 😀

      Love, Tamara ❤

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