[Buch]Rezension: Die Doppelhelix von James D. Watson


Im Biologieunterricht haben wir uns letztens mit DNS beschäftigt und unteraderem über die Entdeckung der DNA geredet. Dabei sind wir auf ‚Photo 51‘ gestoßen, das Foto die Entdeckung der DNA durch James D. Watson und Francis H. Crick erst ermöglicht hat. Dieses Foto wurde von der Wissenschaftlering Rosalind Franklin aufgenommen und ohne ihr Wissen benutzt. Mit dieser Information habe ich mich also ans Buch gemacht.

Genre

Dieses Buch würde ich als Bericht einstufen. Auch wenn man merkt, dass der Autor versucht hat ein gewisses Maß an Unterhaltung hinzuzufügen ist das nicht wirklich gelungen.

Handlungszusammenfassung

Der 25-jährige Wissenschaftler James D. Watson steigt mit seinem Kollegen Francis H. Crick in den Wettlauf um die Entdeckung der DNS Struktur ein. In seinem persönlichen Bericht beschreibt er seine Rückschläge und Erfulge und wie alles ablief.

Hauptcharaktere

Da es sich um einen persönlichen Bericht handelt steht James D. Watson natürlich selbst im Vordergrund. Er ist ein junger Wissenschaftler, der sich anscheinend bekannt machen möchte, allerdings so wenig Aufwand wie möglich auf sich nehmen möchte. Wann immer sich etwas in seinen Weg stellt, dass er umgehen möchte, scheint er nach Möglichkeiten zu suchen, sich aus der Affaire zu ziehen ohne große Anstrengung auf sich nehmen zu müssen. Der Gesamteindruck, den ich von ihm bekommen habe, ist dass er fast faul ist, wenn es um etwas geht, dass ihn nicht so wirklich interessiert.

Seine Aufmerksamkeit teilt er am meisten (abgesehen von ihm selbst) mit seinem etwas älteren Kollegen Francis H. Crick. Dieser hat bisher nie richtig den Durchbruch geschafft und ist unter seinen Kollegen bekannt für seinen Enthusiasmus für seine neuen Theorien, von denen sich die meisten als falsch oder irrelevant herausstellen. Allerdings findet man bei ihm eine wahre Liebe für die ‚Wissenschaft.

Meine Meinung

Das Buch hat einen sehr direkten Einstieg. Ich bin das zwar normalerweise gewohnt, weil man sich relativ schnell in der Handlung zurecht findet, aber dieses Buch macht es einem besonders schwer. Ich glaube nicht, dass ich mich überhaupt wirklich eingefunden habe. Ich habe mich einfach mit der Tatsache abgefunden, dass ich eine Außenstehende beliebn werde.
Obwohl das Buch ein persönlicher Bericht ist, merkt man, dass der Autor versucht etwas Unterhaltung einzubinden. Vergeblich, wie ich finde. Er gibt viele unnötige Informationen und sein Schreibstil trägt nicht wirklich zur Unterhaltung bei. Er schreibt in sehr kurzen Sätzen, ein Schreibstil, den manche Autoren sich zunutze machen können, ihn allerdings nur als Laien identifizieren, und jede Möglichkeit Spannung aufzubauen zu nichte machen.

Ich habe nicht übermäßig viel von dem Buch erwartet, aber ich wurde trotzdem enttäuscht.

Fazit

Ein guter Bericht wenn man wirklich an den wissenschaftlichen Details interessiert ist (besonderst wegen einiger interessanter Skizzen) aber nicht wirklich zu emphelen wenn man nach einem wissenschaftlichen Bericht sucht, der einen gewissen Unterhaltungswert hat. Ich musste mich nach einer Weile wirklich durhquälen. Die zwei Leseratten hat sich das Buch eigentlich nur wegen den eigentlichen wissenschaftlichen Inhalten verdient.

2 von 5 Leseratten

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